The Walking Dead (14)

Subtilität im Ausdruck gehört nicht gerade zu den Stärken von The Walking Dead, da macht auch der 14. Band In der Falle von Robert Kirkman keine Ausnahme. Und das exzessive Köperteileabtrennen und Leuteverstümmeln scheint ja sowieso ein neuer Trend zu werden (was im neuen Mark Millar-Comic Nemesis gemetzelt wird, ist wirklich nicht mehr schön). Trotzdem ist der Comic gerade im Vergleich zur TV-Serie eher differenziert im Ausdruck, vor allem im Schnitt/Gegenschnitt von Dialog- und Action-Sequenzen. Hier allerdings geht es um ein großes Massaker, und gut ein Drittel aller Zeichnungen beinhalten nichts weiter als eine umfassende Zombiezermatschung. Da das die Geschichte weitertreibt, werden Fans den Band nicht auslassen (zumal im Stammpersonal kräftig aufgeräumt wird). Aber seltsam ist es schon, mit wie wenig Story Kirkman auskommt. Zeichner Charlie Adlard gibt sich denn auch redlich Mühe, immer neue Bilder für das Immergleiche zu finden. (CrossCult, Ludwigsburg 2011, 144 S., m.E. Essay "Zombie Guide", HC, 16,-) -aco-