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Herr der Ringe - Der Krieg im Norden
Wer's braucht, kann jetzt auch als in den Annalen verschwiegene Nebenfigur am Rande tolkinesischen Weltenbrandes ein bisschen mitmischen, ohne damit die große Geschichte zu ändern. Während in der Haupthandlung die wohlbekannte Bande um Frodo dem Hobbit den Film mit Peter Jackson plant, treffen sich in Bree ein Waldläufer, eine Elbin und ein Zwerg, um sich erstmal in der Kneipe zum tänzelnden Pony zu verlaufen. Da sitzen Auftraggeber für Nebenquesten herum, da entwickelt sich, je nach gewählter Spielfigur, mancher Dialog unterschiedlich, und schon da fällt auf: Beim Solospiel hängen die 2 Gefährten meist künstlich dumm herum, erst zu dritt verkabelt wird ein Team daraus. Das wird später im Krieg sehr wichtig, denn neben ein bisschen Schein-Rollenspiel mit Schätze finden, Amulettetauschen, Fertigkeitenausbauen pipapo geht es vor allem um jede Menge Gemetzel. Umringt von Orks, Uruk Hais und anderem Getier macht das Abschlachten eigentlich nur Spaß, wenn man dem Schwertbruder über die Schulter zujohlen kann oder das Fräulein mit den Pflastern selbst entscheidet, ob sie erst dir den Arm annäht, oder lieber den toten dritten Mann wiederbelebt. Allein vor dem Norden hat der Krieg mehr Nachteile.
-w-
Herr der Ringe - Der Krieg im Norden Entwickler: Snowblind, Vertrieb: Warner. Für PC, XboX, PS3
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