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Mondo (Legespiel)
Wald an Wald, Wiese an Wiese, Wüste an Wüste. Die Basisregel bei Mondo ist genauso einfach wie bei anderen Legespielen auch. Dass es beim Weltenbauen trotzdem oft nicht so klappt wie gewünscht, liegt am Zeitdruck und an der Konkurrenz. Denn für den Bau ihrer Landschaft bedienen sich alle gleichzeitig aus demselben Plättchenvorrat, der zu Beginn der Runde einfach in die Mitte gekippt wird. Die besten Teile sind schnell vergriffen, notgedrungen entwickelt sich das eigene Areal ganz anders als ursprünglich angestrebt. Nach sieben Minuten klingelt die Eieruhr, und bis dahin eine komplette Welt ohne Fehler auszulegen, ist bereits eine gute Leistung. Könner achten aber auch noch darauf, so zu bauen, dass es Punkte bringt. Viele kleine abgeschlossene Landschaften ergeben mehr davon ein als wenige große. Die Plättchen sollten zudem viele Tiere zeigen und möglichst wenig Vulkane. Wer ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt, erfasst schneller und ohne es auszuprobieren, welche Teile passen und welche nicht. Der Sieger steht manchmal schon nach der ersten von drei Runden fest. Die Beschäftigung mit den schönen Bauteilen macht Spaß und motiviert dazu, mehr Punkte zu holen als in der Vorrunde. Mondo besticht überdies durch klare Symbolik und klare Regeln. Verschiedene Ausbau-Module bringen Abwechslung und erlauben, das Spiel dem eigenen Können anzupassen. Ein durch und durch gelungenes Legespiel.
-ub-
Mondo von Michael Schacht. Pegasus Spiele, 1-4 P., ca. 30,-)
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