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AM SÜDPOL
Fette Fische Gierige Pinguine versenken ihr eigenes Spielfeld Rein formal betrachtet besteht der Spielaufbau aus nichts weiter als acht Reihen mit sechseckigen Eisschollen, insgesamt 60 Stück. Für die Pinguine, die wir bei Packeis am Pol verkörpern, steckt mehr dahinter. In ihren Augen ist das Sechseck-Raster das größte kalte Büffet der Welt. Auf jeder Scholle liegen nämlich fette Fische. Man braucht bloß hinzuhüpfen. In jedem Zug darf man einen seiner Pinguine beliebig weit gradlinig fortbewegen, jedoch nicht über andere Figuren und über Eislöcher hinweg. Anschließend nimmt man die Scholle an sich, auf der man zuvor gestanden hat. Die darauf abgebildeten Fische zählen als Punkte. Nach und nach erhält die Spielfläche also immer mehr Löcher. Die Kunst besteht darin, das Eis zielgerichtet so einbrechen zu lassen, dass man die lukrativen Futterstellen für sich sichert und die Konkurrenz abschneidet. Packeis am Pol ist Taktik pur, spielt sich aber flott und grübelfrei. Udo Bartsch Packeis am Pol von Alvydas Jakeliunas und Günter Cornett. Phalanx, 2-4 P., ca. 20,- |