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KARTEN-FUSSBALL
Rasen-Skat »Bohnkick« ist Trendsport für Sitzdribbler Noch einmal schicken wir 11 Männer ins Feld, genauer: 10 Bohnen. Feuer-, Brech-, Kaffee-, Garten- und Saubohne sind die Atmosphäreträger einer ganzen Spiele-Familie, die Autor Uwe Rosenberg seit Jahren rund um seinen Klassiker Bohnanza entwickelte. Abwechselnd versuchen zwei Spieler, mit klug ausgelegten "Angriffskarten" einen Spielzug ins Tor zu bringen (blaue Bohne passt zu roter, die dribbelt, passt zu gelber, Kopfball) oder dem Gegner mit der passenden "Defensiv-Karte" den Ball abzunehmen, ein Foul zu begehen, einen Torschuss zu halten. Dann wechselt das Angriffsrecht und alles wäre einfach. Schwierig wird Bohnkick durch Karten-Nachziehregeln. Der Angreifer kriegt nur langsam neue Möglichkeiten auf die Hand und muss womöglich ohne Torschuss-Karte viele Züge auf Ball halten setzen. Oder, schlimmer, hat nur Torschuss-Karten, die aber nicht zum Anstoss taugen. Dagegen kann der Verteidiger seine Defensiv-Karten häufig austauschen und kriegt so mehr Ballabnahme-Möglichkeiten oder bessere Torwarte, aber selten beides. Ausserdem können noch Schiedsrichter-Ereignisse dazwischen kommen. Bohnkick geht schnell und hält sich nicht mit großer Taktik auf. Es ist, auch auf dem Feld, wie beim Elfmeter-Duell: ich schieß nach links, du springst nach rechts und beide haben Spaß. Es gibt auch eine 4-Spieler-Regel, aber da häufen sich die Fehlpässe. WING Bohnkick von Uwe Rosenberg. Amigo, 2/4 P., ca. 6.- |