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ÄGYPTISCH
Pyramiden im Duell In »Gizeh« ärgern sich die Pharaonen Zwei bis sechs Spieler bauen Pyramiden um die Wette. Seltsamerweise bauen alle, jeder auf seinem Bauplatz, mit Kärtchen-Stapeln an denselben altägyptischen Monumenten, den "großen Drei" von Gizeh (Chephren, Cheops und Mykerinos). Und noch seltsamer: jeder darf auf jedem Bauplatz herumwerkeln. So können am Ende bis zu 18 Pyramiden vor Kairo stehen, wo die Geschichte nur 3 kennt. Dazu kommt noch eine Sphinx-Gelegenheit pro Spieler, aber hier sorgt das knappe Material dafür, dass höchstens eine fertig wird. Es kommt darauf an, das zufällig gezogene Baumaterial sinnvoll einzusetzen. Die Pyramiden-Plättchen tragen Zahlen und man darf sie nur absteigend übereinander legen. Eine Pyramide mit 5 an der Basis kann so höher werden als eine mit 3. Die Pyramiden-Plättchen tragen aber auch Vorzeichen (+ / -), die bei der Endabrechnung eben positiv oder negativ wirken. Also scheint die Taktik zu sein, positive Steine zu sich, negative zu den Gegnern zu setzen. Aber kleine positive kürzen beim Gegner die Pyramiden-Höhe. Außerdem gibt es noch Sonder-Plättchen, mit denen unliebsame Steine entfernt oder Bauvorhaben gesperrt werden können. Bis die nächste Sabotage die Sperre weg oder der eigenen Sphinx den Kopf abschlägt. So wogt das Stapel-Spiel mit hohem Glücks- und hohem Ärger-Faktor hin und her, und je mehr m itspielen, desto unrealistischer wird es zwar, aber auch um so lustiger. Gizeh ist ein schnelles Spiel, das keinen Abend füllt, aber nach der ersten Partie, die schon nach 10 Minuten vorbei sein kann, eindeutig Lust auf noch ein paar macht. WING Gizeh Von Nikki Lim. 2-6 P., Pegasus-Spiele, Friedberg / Fun Factory Games. Muster von Higlander Games |