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D-A-D
Dic.nii.lan.daft.erd.ark 3r Entertainment / Cargo
| Witz und Selbstironie prägen die 25 Jahre währende Bandgeschichte des dänischen Quartetts. Ihr Durchbruchsalbum "No Fuel Left For The Pilgrims" (1989) ärgerte den unspaßigen US-Konzern Disney derart, daß er den Bandnamen per Gerichtsbeschluß verbieten ließ. Aus Disneyland After Dark wurde so knapp D-A-D. In der dänischen Heimat als Volkshelden verehrt und als regelmäßige Roskilde-Festivalband auf der Hauptbühne abgefeiert, kennt man D-A-D hierzulande zwar schon, der kommerzielle Durchbruch wird sich aber wohl auch mit diesem 11. Studioalbum nicht einstellen. Mit markigen Heavy-Riffs startet das Album ungewohnt brachial, bevor sich die enorm einprägsamen Refrains und ausgefeilten Gesangsharmonien im Gehörgang festsetzen. Im weiteren Verlauf der 12 neuen Songs zeigt sich, wie traumhaft die Skandinavier auch nach einem Vierteljahrhundert ihr Handwerk beherrschen. Krachende Ohrwürmer ohne Ende. Frank Möller
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