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JOSH ROUSE
AND THE LONG VACATIONS
s/t Bedroom Classics / Warner
| Der US-Singer/Songwriter, dem man eine der sympathischsten Stimmen seines Genres bescheinigen darf, hat seit seinem Debüt einen weiten Weg zurückgelegt. Und das sowohl geographisch - von Nebraska über Nashville nach Valencia - als auch musikalisch: von Singer/Songwriter-Balladen über 70ies-Softrock bis zu Country und Latin. Vor allem seit Josh Rouse in Spanien lebt, klingt seine Musik nach einer gelungenen Melange aus klassischen Americana-Stilen und mediterraner Leichtigkeit. Eine Sommer-Sonne-Strand-Unbeschwertheit prägt auch sein 9. Album, auf dem er in Sachen originelle Arrangements, Harmonien und Melodien sowie feinsinnige Texte alle Register zieht. Banjo, kubanische und akustische Gitarren, Piano, Kontrabass, Percussion und sogar ein Theremin veredeln vielschichtig Josh Rouses Kompositionen. Die erinnern zu Beginn an Paul Simon, spielen anschließend mit Bossa-Nova-Traditionen, flirten mit Reggae-Grooves, zitieren "Sunny Afternoon" von den Kinks und münden in feinstem Akustik-Pop. Hach! Schade nur: Nach nur 25 Minuten ist schon Schluss. Volkard Steinbach
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