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RPA & UNITED NATIONS OF SOUND
United Nations Of Sound Parlophone Records / Emi
| Die Rückkehr von The Verve bedeutete 2007 nicht das Aus für Richard Ashcrofts Soloambitionen. Im Gegenteil: In einer Band zu arbeiten, sei nicht sein Ding, betonte der Sänger und Gitarrist. Gleichwohl hat er mit The United Nations Of Sound nun eine Band initiiert, in der er klar der Boss ist. Diktator Ashcroft, seine vier Mitstreiter sowie einige namhafte Zuträger wie Benjamin Wright (Michael Jackson), der die Streicherarrangements verantwortet, Motown-Legende Reggie Dozier, der das Album abgemischt hat und Mary J Bliges Gitarrist Steve Wyreman, starten ihr Debut überaus großmäulig mit einem Klon aus "Hey Jude", Oasis-Zitaten und dem Verve-Klassiker "Unfinished Symphony". Das lässt keinen Zweifel - Ashcroft will so richtig dick auftragen: Große Britpop-Statements, 70ies-Glamrock, urbane R&B-Hymnen und Balladen mit mäandernden Gitarrensoli, fetten Streichern, mächtigen Beats und kernigen Gesängen. Unter allem dem soundtechnischen Aufwand fällt es indes schwer, gute packende Songs zu entdecken. Gerade mal drei Ausnahmen - "How Deep Is Your Man" mit einem klassischen Muddy Waters-Blues-Riff, "Royal Highness" mit "Sweet-Jane"-Anklängen sowie die Ballade "She Brings Me The Music" - sind für einen ehrgeizigen Songwriter und Künstler wie Richard Ashcroft einfach zu wenig. Volkard Steinbach
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