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GIL SCOTT-HERON
I'm New Here Xl-recordings/indigo
| So ganz falsch ist es nicht, wenn man Gil Scott-Heron als einen der Väter des Rap bezeichnet. In den frühen 70ern verband er mit sonorer Stimme gesprochene, zumeist sozialkritische Texte mit jazzig groovender Musik: "The Revolution Will Not Be Televised" ist einer seiner Klassiker. Seit 16 Jahren hat er kein Album mehr veröffentlicht. "I'm New Here", produziert von XL-Records-Chef Richard Russell, kombiniert Gedichte, Gesprächsausschnitte und Songs mit zumeist elektronischen Sounds. Scott-Heron hat noch immer eine beeindruckende Stimme und trotz (oder gerade wegen) einer längeren Drogen- und Knastzeit eine Menge zu sagen. Musikalisch ist das nicht mal eine halbe Stunde lange Album aber eher mau. Mit der Faszination, die die alten Platten ausstrahlen, kann es nicht mal entfernt mithalten. Man sollte es wohl einfach als eine Art Respektsbekundung sehen. Ein guter Anlass, mal wieder in seine alten Sachen reinzuhören... Roger Witte
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