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BLINK 182
Neighborhoods Interscope / Universal
| Die Nachricht, dass Blink 182 getrennt an ihrem neuen Album gearbeitet haben, ließ nichts Gutes ahnen. Und es ist auch so gekommen, wie befürchtet. Seltsam klinisch und blutleer wirken die einstigen Punkrocklümmel. Natürlich kann man von ihnen nicht erwarten, auf ewig spätpubertären Spaß zu verbreiten. Aber hier wirken sie erschlafft, vieles klingt in seinem poppigen Bombast nach DeLonges Projekt Angels & Airwaves. Textlich macht man sich Gedanken - "It's the first time/I'm worried" - und nostalgiert der Jugend hinterher, aber dahinter versucht die Musik den alten Elan zu behaupten. Des gelingt nur im Opener "Ghosts On The Dancefloor", auf dem sich ein knackiges Riff mit einem The Cure-Keyboard paart und trotz aller Melancholie in Text und Melodie ein aufputschender Schmackes den Song vorantreibt. Doch für das Älterwerden als Band haben Blink 182 noch keine passende Antwort parat. Karl Koch
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