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GANG GANG DANCE
Eye Contact 4ad / Indigo
| Aus 7 Songs collagieren Gang Gang Dance aus Manhattan ein wundersames Ganzes. Schon immer einer free-jazzigen Spielart des Experimentalpop verpflichtet, starten sie mit dem wahnwitzigen 11-Minuten-Monster "Glass Jar": Synthieschleifen, Piano-Arpeggios und Jazz-Percussion funktionieren minutenlang als atmosphärischer Prolog, bevor ein Tempowechsel den Weg für den Gesang von Lizzi Bougatsos bereitet, der irgendwo zwischen Kate Bush, Liz Fraser (Cocteau Twins) und Bollywood-Soundtrack oszilliert. Zum "World"-Aspekt tragen darüber hinaus auch UK-Subbässe, Steel Drum-Einsätze und afrikanische Gitarrenriffs bei. Im Vergleich zum Vorgänger ist die neue Platte smoother (vgl. das von Hot Chip-Chef Alexis Taylor gesungene "Romance Layers"), enthält aber immer noch genug verrückten Krach, um beim Mainstream-Pophörer Kopfschmerzen zu verursachen. David Knollmann
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