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KITTY, DAISY & LEWIS
Smoking In Heaven Best Recording / Pias
| Viel haben sie nicht verändert, die drei Geschwister Durham aus dem Londoner Norden, seit sie 2008 ihr sensationelles Debüt veröffentlichten. Auch wenn sie nicht mehr Klassiker und vergessene Schätze aus den von ihnen favorisierten Epochen, den 40ern und 50ern, nachspielen, sondern ihre eigenen Stücke schreiben, klingen die Songs auch weiterhin so authentisch nach Gestern und Vorgestern, wie alte Scheiben von Louis Jordan, Ray Charles oder Elvis. Der Retro-Sound basiert natürlich auch auf ihrem mit allerlei antikem Equipment ausgestatteten Heimstudio, in dem sie wieder mit Mama Ingrid (von den Raincoats) und Papa Graeme an Bass und Gitarre in schönster Nostalgie schwelgen konnten. Verstärkt wird der Familienclan durch den legendären jamaikanischen Trompeter Eddi Thornton, der zusammen mit Posaunist Ricardo Rodriquez gleich zu Beginn im umwerfenden Ska-trifft-Rock'n'Roll-Bastard "Tomorrow" jede Müdigkeit wegbläst. Nach diesem Weckruf starten Kitty, Daisy & Lewis zum rasanten Tänzchen durch Jump-Blues, Swing, R&B, Boogie Woogie, Jazz und ganz frühen Rock'n'Roll mit einem Überschwang, von dem andere Retro-Acts nur träumen können. Mit "Smoking In Heaven" im Ohr wundert man sich nicht, dass Amy Winehouse, Chris Martin (Coldplay), die Eagles Of Death Metal oder auch Schauspieler wie Emma Thompson oder Ewan McGregor bekennende Fans des wunderbaren Geschwistertrios sind. Volkard Steinbach
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