|
CHRISTINA PERRI
Lovestrong Atlantic / Warner Music
| "Jar Of Hearts" ist eine dieser Weltschmerz-Oden, die gebrochenen Teenager-Herzen Trost spenden. Au weia, so dicke aufgetragen, da hat man schon ein wenig Angst, sich das auf Albumlänge zu Gemüte zu führen. Aber schon im Opener gibt's ein kleines Wunder, als plötzlich, im Niemandsland hinter dem zweiten Refrain, der Song sich verselbständigt und in einen selbstvergessenen Beatles-Mini-Freakout steigert. Und mag Christina Perri zwar Singer-Songwriter-Mainstream sein, so ist sie doch, innerhalb der Genre-Grenzen, eine ideen- und abwechslungsreiche Vertreterin. Natürlich wird hier ein Album lang an kaputten Beziehungen gelitten, das aber gerne auch mal in fröhlichem Uptempo in "Mine" und swingend in "Bang Bang Bang". Das ist jetzt nicht wahnsinnig aufregend, aber durchaus hörenswert. Karl Koch
|