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RYAN ADAMS
Ashes & Fire Columbia / Sony
| Vor einigen Jahren kam man kaum nach mit den Rezensionen von neuen Alben des amerikanischen Songwriters Ryan Adams. 13 Alben in 11 Jahren, Drogen, wilde Touren mit den Cardinals, Diagnose einer fiesen Ohrenkrankheit: Zeit, zurückzuschalten. Und so ist Ryan Adams' neues Album eine Rückkehr zu seinen Folk- und Countrywurzeln, vergleichbar mit dem herrlichen "Jacksonville City Nights". Langsamer und aufgeräumter kommt der Herzensbrecher daher, präsentiert Country ohne Hut und Liebeslieder, die knapp am Kitsch vorbei schrammen und emotional sofort packen. In die Kategorie fällt auf jeden Fall die große Schlussballade "I Love You But I Don't Know What To Say". Noch besser gefallen die stilleren Momente, etwa in "Rocks", wo ein Besenschlagzeug am Rande des Hörbaren raschelt und ein dezentes Streichquartett Akzente setzt. "Do I Wait" hingegen setzt zu Eskapaden von Neil Young'schen Ausmaßen an, wird aber noch rechtzeitig gezähmt... Karl Koch
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