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AIR
Pocket Symphony Virgin / Emi
| Ach, Air knüpfen wieder an ihre eigene Frühphase an? Schon die Eröffnung mit "Space Maker" lässt ein Echo von "La Femme D'Argent" erklingen, dem fulminanten Opener von "Moon Safari". Jede Menge loungige Tracks umrahmen friedlich einige perfekte Popsongs. Einflüsse aus Japan, dem Lieblingsland der beiden Franzosen, sind unüberhörbar. Und in "Once Upon A Time" mit seinen rasanten, repetitiven Pianomotiven kann man auch ein wenig Philip Glass heraushören. Den Gesang übernehmen Godin und Dunckel hier nur, wenn er ein Element unter vielen bleiben soll. Ansonsten haben sie Neil Hannon und Jarvis Cocker als namhafte Gastvokalisten gewonnen, mit denen Air auch schon auf dem Charlotte Gainsbourg-Album zusammenarbeitete. Cocker singt das verkatert japanoide "One Hell Of A Party", Hannon wird durch das verträumt flaneurhafte "Somewhere Between Waking & Sleeping" geschickt. Zwischen Ambient und unterschwelligem Soundtrack finden wir uns hier wieder. Lange klangen Air nicht mehr so entspannt über die Länge eines kompletten Albums. Da macht selbst "Mer Du Japon", das einzige Uptempostück, keine Ausnahme. Johnny Lipps |