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THE CINEMATICS
A Strange Education Tvt Records / Edel
| Franz Ferdinand und die Folgen. Wie ihre berühmten Kollegen kommen The Cinematics aus Schottland und offenbaren ein Faible für Bands der 80er. Aber auch wenn ihr Gitarren-Wave die Verehrung von Echo & The Bunnymen, Cure, Psychedelic Furs, Talking Heads, Wire, Magazine, Comsat Angels überdeutlich spüren lässt, Songs wie das dunkel treibende "Break", die zackigen "Keep Forgetting" und "Race To The City" oder das unterkühlte Titelstück des von Paul Hague (Blur, New Order) produzierten Debüts haben das gewisse Etwas, um aus dem Überangebot rückwärtsgewandter Bands heraus zu stechen. Energie, Einsatz und Sound stimmen sowieso. Ohne Frage versteht das junge Quartett aus den Highlands sein Handwerk. Wer in den 80ern aufgewachsen ist, kann die Songs sofort mitsingen, weiß, welche Akkordfolge ansteht, in welche Oktave der Sänger hinauf will. Die Jüngeren aber werden dem ungebremsten Drive der Cinematics nicht widerstehen können. Volkard Steinbach |