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DIE FANTASTISCHEN VIER
Fornika Columbia / Sony Bmg
| "Fornika" zerfällt in drei Teile. Die ersten vier Songs gehören zum Stärksten, was die Fantas je rausbrachten. Die brachiale Single "Ernten Was Wir Säen", der stimmungsvolle Opener, das genial in Midtempo daherstampfende "Yeah Yeah Yeah" und die beste Grönemeyer-Parodie aller Zeiten, "Einfach Sein" - mit Herbert Grönemeyer an den Vocals. Danach folgen Einzelshowcases, Michi Becks Loblied auf den Nikki ist überflüssiger Prince-Funk, gefolgt von Thomas Ds esoterischer "Fornika" und Andy Ypsilons belanglosem Timo Maas-Techno. Punktsieger in dieser Runde: Smudo als Aggro in "Du Mich Auch". Dann kommen noch vier Stücke, aber die sind eher mittelschlecht, und die Schlussballade kommt übel wieder hoch. Natürlich sind die Fantas älter geworden, das spiegelt sich in ihren Texten, wäre dumm, wenn auch nicht. Und bei all den unaufgeregt coolen jugendlichen Deutsch-Poppern freut man sich bei jeder Stelle, an der die alten Herren mit ordentlich Druck agieren. Passt schon. Karl Koch |