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LUMIDEE
Unexpected Universal
| Ein Teenie aus Spanish Harlem mit Babyspeck, ein treibender Dancehall-Riddim - und fertig war 2003 der Überraschungshit "Never leave U". Der bestand zwar hauptsächlich aus Lumidees gepiepstem Refrain "Uh Oooh, Uh Oooh" - aber hey, das war doch süß! Für die Fußball-WM 2006 kochte sie das gleiche Rezept abermals auf, was dann schon nicht mehr so süß war. Für ihr zweites Album hat die Puertoricanerin geschäftstüchtige Kollegen wie Snoop Dogg und Shaggy verpflichtet. Leider klingt dieser seifige Mix aus R&B und Hip Hop mit Karibik-Flair auch so, als hätte hier jeder nur seinen Job gemacht. Kollabos im Sinne von "Die Schöne und das Biest" gibt es zuhauf, und manchmal hat das ja auch was. Wenn etwa Lumidees Gesäusel auf "You Got Me" vom ruppigen N.O.R.E. ("Superthug") verraspelt wird. Oder ihr Harlemer Homie Jim Jones auf dem fiesen Bassverzerrer "I'm Up" beweist, dass sein Dipset-Movement doch mehr als nur ein Hype ist. Aber bei aller Liebe - drei bis vier okaye Singles sind kein Album. Frank Krings
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