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MOBY
Play Mute / Intercord
| Erinnern wir uns, was bisher auf Moby-Alben zu hören war: House, Techno, Punkrock und Filmmusiken. Das alles zusammenaddiert, versetzt mit Hip Hop und Gospel, ergibt jetzt das vierte Werk "Play". Zweifellos scheint hier ein kreativer Geist, ein Springsinsfeld vieler Musikgattungen durch. Andererseits verwirrt die Vielseitigkeit auf der Länge von achtzehn Stücken dann doch. Der New Yorker Künstler bastelt mehr Sounds denn Songs um alte Gospelsamples. Die Arbeit gelingt fallweise, offenbart in jedem Fall aber ein rein privates Interesse. So bleibt "Play" eine schöne Skizze von Mobys Arbeitsweise, ein gelungenes Mehrheitsalbum kann es kaum werden. Es findet sich kein wirklich großer Hit auf der Platte. Nur der Nachgeschmack von ein paar hübschen Melodien und Versatzstücken haftet im Gedächtnis. Dann doch lieber Fatboy Slim hören. Ulf Lippitz |