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KAISER CHIEFS
Off With Their Heads Polydor / Universal
| Vielleicht hätten sie sich für ihr drittes Album mehr Zeit nehmen sollen. Aber das Angebot, mit Producer Mark Ronson (Amy Winehouse) zusammenarbeiten zu können, war dann doch zu verführerisch. So haben die Kaiser Chiefs fix neue Songs geschrieben und diese mit Hilfe von Ronson und Andy Wallace (Foo Fighters, System Of A Down), der den finalen Mix besorgte, sowie mit Lily Allen als Gastsängerin zu einem Album zusammengekloppt, auf dem Licht und Schatten eng beieinander liegen. Sehr hell leuchtet die erste Single "Never Miss A Beat", eine mitreißende Pophymne, die bei den Konzerten schon länger zu den Favoriten der Fans gehört. Auch der rasante Indierocker "Can't Say What I Mean" und das rhythmisch vertrackte "Like Too Much" - mit an XTC erinnerndem Gesang - sowie das beatleske "Remember You're A Girl" wissen zu gefallen. Weniger überzeugend klingen hingegen ein stampfender Electrorocker, der mit seinen vielen Breaks und Tempi-Änderungen zerfaserte Einstieg "Spanish Metal" und einige allzu brave Popnummern. Wie gesagt: die Kaiser Chiefs hätten sich etwas mehr Zeit nehmen sollen... Volkard Steinbach |