MISS KITTIN
Batbox
Nobody's Bizzness / Groove Attack

Für ihr zweites Solo-Album geht die französische Electro-DJane stur ihren Weg weiter - zurück in die 80er. Damals halt, als man wegen der unterkühlten Synthies von Visage ("Fade To Grey") oder Eurythmics ("Sweet Dreams") noch eine Gänsehaut bekam. Und wenn man Miss Kittins völlig emotionslosem Sprechgesang über Fledermäuse und leere Hotelbetten zuhört - ja, dann weiß man leider immer noch nicht, ob sie für Electro-Clubfutter oder doch für richtiges New-Wave-Songwriting steht. Ach, gib den Stempel her: Das ist einfach Electro-Pop für angestrengt teilnahmslos blickende Emily-The-Strange-Mädchen. Deren Zeichner ist übrigens für das Cover-Artwork verantwortlich...
Frank Krings