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SHERYL CROW
Detours A&m / Universal
| Der Auftakt klingt ja vielversprechend. Sheryl Crow mit Akustikgitarre im verrauschten Sound einer historischen Aufnahme aus seligen Woody-Guthrie-Zeiten. Aber Folk pur und tiefe Intimität für die Dauer eines ganzen Albums war der Sängerin dann wohl doch zu viel. Weshalb sie neben einigen Akustikperlen doch nur das vertraute Pop-Programm abspult, allzu perfekt in Szene gesetzt von Bill Bottrell, der auch schon bei Crows millionenfach verkauftem Debüt "Tuesday Night Music Club" die Ecken und Kanten abschliff. Manches ist dem Team Crow/Bottrell plus Band und Gästen wie Ben Harper gut gelungen, etwa die düster bluesige Zukunftsvision "Gasoline" oder das von Streichern umschwirrte Liebeslied "Now That You're Gone". Anderes tönt hingegen einfach nur öde, etwa wenn die Mittvierzigerin mit arabischem Gastsänger politisch korrekt den Frieden beschwört oder banale Mitsing-Melodien auftischt. Volkard Steinbach
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