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SLIPKNOT
All Hope Is Gone Roadrunner / Warner
| Vorhang auf für die "namenlos maskierten Bühnenidentitäten auf uniformierten Rümpfen" ("Visions")! Bereits der nihilistische Albumtitel und natürlich der brachiale Klangoutput der neun Maggots aus Iowa machen deutlich: Slipknot sind immer noch sehr angepisst über eine von Dummköpfen regierte Welt. Da kann auch die sich neu im Masken-Repertoire befindliche Dornenkrone nicht für den erhofften Lichtschimmer, geschweige denn Erlösung sorgen. Metallische Bretter wie "Psychosocial", "Dead Memories" oder auch "Sulfur" sind apokalyptische Momentaufnahmen, morbide Stahlbäder und gnadenlose Nackenbrecher. Doch dann: Mit "Snuff", dem vorletzten Song, erreicht plötzlich eine pure Powerballade (!?) den Slipknot-Kosmos. Hat sich hier womöglich der Einfluß von Sänger Corey Taylors Zweitband Stone Sour breitgemacht? Besteht doch noch ein Fünkchen Hoffnung? Frank Möller
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