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ESPERS
Espers Iii Cooperative Music / Universal
| Seit ihrem Debüt aus 2003 zählt die Band aus Philadelphia zu den wichtigen Protagonisten der Freak-Folk-Bewegung, deren Messias Devendra Banhart gerade ein neues Album (siehe S. 24) veröffentlicht hat. Auch auf dem vierten Werk - das zweite war eine Coverversionen-Platte, deshalb "Espers III" - bietet das Sextett verschrobenen Hippie-Folk mit starken Anklängen an Bands aus den 60ern und frühen 70ern wie Pentangle, Incredible String Band und It's A Beautiful Day. Zwar wirkt Meg Bairds quellklarer Gesang, ob solo oder in wunderbarer Harmonie mit dem sanft intonierenden Bandgründer Greg Weeks, noch genauso verträumt und lieblich wie auf den ersten Alben, aber inmitten der scheinbar kuscheligen Räucherstäbchen-Stimmung lauern überall Dissonanzen, Lärmeruptionen und psychedelische Klangorgasmen mit Orgeln, Streichern sowie ins progrockige Nirwana abhebenden Gitarrensoli. Glücklicherweise hält die Band (noch) zumeist die Balance zwischen Folk, Acid- und Prog-Rock und verirrt sich nur selten in nervendem Endlos-Gitarrengegniedel. Volkard Steinbach
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