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SOPHIE HUNGER
Monday's Ghost Universal Jazz
| Ob es eine gute Idee ist, Sophie Hunger auf einem Jazz-Label zu veröffentlichen? Das hat schon bei Anna Ternheim für Verwirrung gesorgt. Eine neue Norah Jones ist Sophie Hunger auch nicht. Wenn schon Vergleiche, dann erinnert ihre zwischen Folk, Songwriter-Traditionen, Indie-Rock, Chanson und Pop-Experimenten changierenden Songs an die Kanadierin Leslie Feist. Ihre scharfsinnigen Texte, delikaten Arrangements mit Posaune, Flöte, Vibraphon, Hammondorgel und Perkussion sowie ihre exquisiten Kompositionen wie das schwindelerregende Epos "Rise And Fall" oder das betörende Titelstück, heben sie allemal aus der Masse heraus. Nicht zu vergessen ihre vielseitige Stimme, mit der sie vom sanften Schnurren bis zum spitzen Schrei alles abzudecken vermag. Keine Frage: Sophie Hunger ist eine Entdeckung! Volkard Steinbach |