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WILD BEASTS
Two Dancers Domino / Indigo
| Puh, an die Falsettstimme des Hayden Thorpe muss man sich erstmal gewöhnen. Aber dann lässt man sich gern ein auf den hypnotischen Indiepop der Wild Beasts aus dem englischen Norfolk, die ihr 2. Album nach dem gefeierten "Limbo, Panto" vorlegen. Exzentrische Musik ist das, mit klöppelnden Beats, spartanischen Gitarren, sich umrankenden Stimmen und dramatischen Songs, die mal in schwelgendem Pop gipfeln, mal als rauschhafte Sphärenklänge dahinziehen. "Musik über das Leben und die Lust an der Lust" soll das sein, lässt die Band verkünden. Das passt jedenfalls zu den schwülen Stimmungen zwischen hemmungslosem Schwärmen und stillem Leiden. Erinnert sich noch jemand an die schottischen Long Fin Killie und ihre bizarr arrangierten, mit exotischen Sounds und Rhythmen vollgestopften Songs, aus denen eine eigentümliche Kopfstimme herausragte, die von Glamour und Schwulsein sang? Die Wild Beasts könnten ihre Nachfolger sein. Volkard Steinbach
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