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CRAIG ARMSTRONG
As If To Nothing Virgin
| Auch wenn einem der Name nicht sofort etwas sagt - seine Sounds sind omnipräsent. Der Schotte ist gewissermassen der Meister der Streicher-Arrangements. Er veredelte Platten von Massive Attack, Madonna, Björk und den Pet Shop Boys. Nebenher schreibt er fleissig Soundtracks - für "Moulin Rouge" erhielt er gerade den Golden Globe. "As If To Nothing" ist sein zweites Solo-Album, und deutlich runder als das Debut. Natürlich legt Armstrong den Hang zum Schwülstigen nicht ab. Er stapelt samtweiche Harmonien, in die man sich getrost verlieren kann: Evan Dando singt ein trauriges "Wake Up In New York", Antye Greie-Fuchs von Laub spricht über eine ganze Kaskade von Streichern und Klavier einfach ein Computer-Programm in seltsam technischen Formeln, und David McAlmont schmettert ein unglaublich pompöses "Snow" - der beste James-Bond-Song, der nie zu sehen sein wird. Bekannte Themen seiner früheren Arbeiten scheinen dabei oft durch ("Amber" etwa erinnert an "Sly" von Massive Attack). Aber Armstrong gelingt hier ein durchweg klares Orchester-Ambient-Album. Für Freunde des gepflegten Over-The-Top-Sounds. Ulf Lippitz
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