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BANGLES
Doll Revolution Capitol / Emi
| Gescheiterte Solokarrieren? Ebbe mehr auf'm Konto?! Na, nehmen wir mal an, Susanna Hoffs, Vicki und Debbie Peterson sowie Michael Steele hätten einfach mal wieder Lust aufeinander gehabt. Wir erinnern uns: "Manic Monday", "Walk Like An Egyptian", "Eternal Flame" - die Bangles schrieben in der zweiten Hälfte der 80er Popgeschichte. Aber wirklich groß war nur ihr Debüt "All Over The Place" von '84, ein wunderbares Stück Sixties-Nostalgie mit psychedelischen Byrds-Gitarren und mitreißenden Vokalharmonien. Leider knüpft das US-Quartett auf seinem Comeback-Album viel zu selten an diesen Klassiker an. Außer einigen gelungenen Swinging-Sixties-Hommagen offeriert die Girl-Band zumeist nur hymnischen Gitarrenpop und süßliche Balladen im Stil ihrer späten Alben. Aber wie diese kommerzielleren Werke birgt auch "Doll Revolution" mit "Something That You Said" sowie "Lost At Sea" trotzdem Momente ganz großen Pops. Und das ist doch schon weitaus mehr, als man sonst so von Comebacks legendärer Gruppen erwartet. Volkard Steinbach |