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BEANGROWERS
Beangrowers Our Choice / Zomba
| Sympathische Band, sympathische Musik. Auf dem Debüt "48 k" suchte das Trio aus Malta noch größtmögliche Nähe zu den Idolen der eigenen Jugend, weshalb der emphatische Gitarrenpop auch von einer dicken 80er Jahre-Patina überzogen war. Zwei Jahre später will man die Zeitfalle zu verlassen. Wenn es darum ging, die Vergleiche mit Pixies, Throwing Muses und Belly vom Tisch zu fegen, dann ist das gelungen. Aber in der Gegenwart sind die Beangrowers deshalb nicht angekommen. Zwar arbeitet die Band nun verstärkt mit Elektronik, Keyboards, Blubbersynthies und Bläsern, aber viele Songs klingen immer noch, als wären sie vor gut zwei Dekaden erdacht und produziert worden. Da werden Erinnerungen an die intensive Melancholie von Joy Division wach, der fragile Minimalismus der Young Marble Giants rekapituliert und der flotte Pop von Blondie wiederaufgerührt. Also nichts, was man nicht schon kennt. Volkard Steinbach |