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BECK
The Information Geffen / Universal
| Schon seltsam, daß sein Label zum Album sehr viel mehr über das Album-Design (vier unterschiedliche Aufkleber, der Rest darf selbst ausgemalt werden), Internet-Aktivitäten, die beiliegende DVD (die zu jedem Song ein Video bietet) und Producer Nigel Godrich (Radiohead) verlautbaren lässt ... und kaum ein Wort über die Musik verliert. Vielleicht, weil man hier mal wieder den Beck, den alle mögen und schätzen, bekommt? Leicht funkige Psychedelic, mit knackigen Gainsbourg-Bässen, schwirrenden Brasiliana-Chören, seltsamen 80s-Synthies und der kalten klaren Stimme von Beck. So entsteht eine entrückte, isolierte Welt, mit viel Hall in den weiten Räumen und mitternächtlichen Stimmungen. Also nicht viel Neues, sondern ein gewisser Stillstand, wenn auch auf angenehm hohem Niveau. Ein Album für bereits gewonnene Freunde und von einem gewissen seriellen Charakter, wie einst Scott Walkers Alben "1" bis "4" oder auch die spinnerten Auswüchse Caetano Velosos. Karl Koch |