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MAXIM BILLER
Tapes Essay Recordings / Universal
| Der verkehrte Sven Regener: Der musizierende Schriftsteller Maxim Biller entdeckt den Charme des Lo-Fi. Und wäre etwa der Opener "Hello" über obskure Kanäle aus den Hinterwäldern des mittleren Westens nach Deutschland gekrabbelt, hätten alle ihn lieb. Doch dann wird deutsch gesungen, und das geht im provokanten Biller-Style so: "Die Welt ist gut und böse / Deine Muschi mag ich sehr". Tja. Aus 700 Songs, aufgenommen seit 1981, hat der Mann nun 18 ausgewählt, mal mit Popthemen ("Nookie Nirvana"), mal aus der Hochkultur ("Hey Mr George Tabori"). Dabei wird Biller den Kommentator und Kolumnenschreiber nicht immer los. Musikalisch ist das teils ernstzunehmendes Zeug, anderes kommt über die betrunkene Skizze nicht hinaus. Karl Koch
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