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BUTTHOLE SURFERS
Weird Revolution Wea
| "Weird Revolution"? Klar, sowas konnte man den Butthole Surfers früher durchaus zutrauen. Musikalisch, versteht sich. Denn die Platten der Butthole Surfers konnten die Geduld auf eine harte Probe stellen. Von atonalem Krach über schräge Dance-Rock-Nummern bis hin zu wild ausufernden Experimenten mit allerlei Küchengeräten - ihnen war von jeher jeder Lärm recht. Mit anderen Worten: Gibby Haynes, Paul Leary und King Coffey galten als ziemlich durchgeknallte Typen mit einer ähem, etwas extremen Auffassung von Musik. Und heute? Ehrlich, nach 13 Alben, von denen aber allerhöchstens drei wirkliche Überflieger waren, kann man die damalige Begeisterung für die Buttholes nicht mehr so recht nachvollziehen. Anhand des neuen Albums wird deutlich, dass die Butthole Surfers irgendwie in einer Zeitschleife gefangen zu sein scheinen. Und wir mit ihnen, wenn wir uns denn auf ihre Musik einlassen. Zwar wird durchaus mit modernen Mitteln gearbeitet, der Computer ist dein bester Freund, Musik-Tools anstelle von Bohrmaschinen. Aber auch das kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Revolution der Butthole Surfers heutzutage ziemlich lahmarschig daherkommt. Daher: Alte Liebe rostet. Mirko Puzic
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