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THE CONCRETES
In Color Labels / Emi
| Die Concretes nicht zu mögen - unmöglich! Die knallbunte Pop-Mischung mit unüberhörbaren Sixties-Anleihen bei Burt Bacharach über die Ronettes bis Velvet Underground (speziell die Songs mit Nico), die die achtköpfige schwedische Band auf ihrem Debüt kreiert hatte, klang schlicht wundervoll, herzwärmend und mindestens so zauberhaft wie Belle & Sebastian. Das gilt auch ohne Abstriche für das zweite Album, das die Gruppe zum Teil in Nebraska mit Mike Mogis (Bright Eyes, Rilo Kiley) aufgenommen hat. Der US-Trip ist nicht ohne Spuren geblieben: Das eh schon üppige Pop-Bouquet der Schweden enthält jetzt noch zusätzliche Country-, Folk- und Soul-Beigaben. Am unwiderstehlichen Charme der Songs hat sich indes ebenso wenig geändert wie am himmlischen Harmoniegesang von Victoria Bergsmann, Maria Eriksson und Lisa Milberg, die selbst das Telefonbuch von Stockholm rauf und runter singen könnten - man würde ihnen trotzdem zu Füßen liegen. Volkard Steinbach
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