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COUSTEAU
Cousteau Palm Pictures / Zomba
| Zweifellos gebührt Davey Ray Moor, dem Songwriter der Londoner Band Cousteau, Respekt. Er schreibt Stücke mit der Wirkung klassischer Filmsongs, bereits bei den ersten Takten schaffen sie eine magische Atmosphäre. Man fühlt sich ins Dunkel eines Kinosaals versetzt, in Erwartung, von den Bildern auf der Leinwand in eine Traumwelt entführt zu werden. Moor komponiert große Passionsballaden, opulent dramatische Musik, die ihre Zutaten aus Pop, Barjazz, Soul, Blues, Chanson, Klassik, Folk und Rock filtert und geschickt wechselnden Instrumenten (Violine, Piano, Trompete, Gitarre) die Führungsrolle überträgt. An der musikalischen Seite gibt es also nix zu mäkeln. Hier erreichen Cousteau mühelos Tindersticks- und Scott Walker-Qualitäten. Allein am salbungsvoll croonenden Gesang von Liam McKahey, der mit Moor Cousteau aus der Taufe hob, scheiden sich die Geister. Es scheint, als habe er David Bowies "Wild Is The Wind" zu lange gehört ... Volkard Steinbach |