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DE LA SOUL
The Grind Date Sanctuary / Rough Trade
| Ach, De La Soul! Wer mag sie nicht, die verspielten Pioniere der freundlichen Seite des Hip Hop? Leider hatten sie für originelle Samples nach diversen Urheber-Klagen nicht mehr das nötige Kleingeld. Vielleicht waren ihre letzten Alben deswegen so öde, denn für mitreißende Raps waren die drei Familienväter nie bekannt. Aber zusammen mit Mathew Knowles, dem Papa und Produzenten der R&B-Diva Beyonce Knowles, haben sie das Schiff diesmal einigermaßen geschaukelt: Gemächliche Beats und smoothe Soul-Samples stehen De La Soul 2004 ganz gut. Und die Rapper? Passend zum Sound kokettieren sie ein wenig mit dem "Wir ham's geschafft"-Pathos eines Jay-Z. Die Gastauftritte des mitreißenden Wu-Tang-Crooners Ghostface sowie von Loverman Sean Paul markieren die Höhepunkte der CD. Im Vergleich zu ihnen wirken De La Soul leider noch biederer, als sie es eh schon sind. Insgesamt nett, leider nur nett ... Frank Krings
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