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DOVES
Some Cities Capitol / Emi
| In Großbritannien ist das Trio aus Manchester ähnlich populär wie Coldplay. Hierzulande hakt es noch mit dem Erfolg. Mal schauen, ob "Some Cities" mehr Freunde gewinnt als das bisherige Meisterwerk "The Last Broadcast", auf dem die Band diverse Britpop-Spielarten mit Progrock-Verweisen sowie Beatles- und Burt-Bacharach-Zitaten verband. So komplex ist das neue Album zwar nicht, aber was zunächst wie eine zwar gelungene, wenn auch wenig originelle Mischung aus jubilierendem Gitarren-Pop, hitzigen Rockern, zarten Akustikskizzen und fragilen Sphärenklängen daherkommt, entpuppt sich nach und nach als spannende musikalische Zeitreise mit einer Vielzahl von Zitaten und psychedelischen Bonmots. Nur die gaaanz bittersüßen Songs haben die Doves diesmal ausgespart, was jedoch nur passionierte Melancholiker bedauern dürften. Volkard Steinbach
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