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EKO FRESH
Ich Bin Jung Und Brauche Das Geld Subword / Bmg
| Deutschland sucht den Superrapper: Eko Fresh, der vorlaute Hänfling, den Kool Savas in den letzten Monaten zu jedem Interviewtermin und Videodreh mitgeschleppt hat, schmeißt sein erwartungsgemäß polarisierendes Debüt auf den Markt. Dabei verhält er sich zu seinem Entdecker mittlerweile so wie P. Diddy zum Wu-Tang Clan: Hier der gnadenlose Drang in die Charts - dort die Selbstverpflichtung zum Underground. Der Split war unvermeidlich, und schon der alle Peinlichkeitsgrenzen überschreitende Titeltrack, eine von R. Kelly inspirierte Jubelarie auf sich selbst, lässt jeden Hardcore-Rap-Fan erschaudern. Aber für Eko gilt: Viel Feind, viel Ehr ("Hass Mich") - und dazu scheint er bei jeder im näselnden Flow gerappten Zeile arrogant zu grinsen. Denn er ist halt "Der Don", ein "Player 4 Life", seit seinem Majorvertrag ständig "All Around The World" und darf mit viel Kohle im Rücken sogar 2Pac covern. Kurzum: Ein größenwahnsinniger Hanswurst rappt zu weichgespülten Beats, die irgendwie nach aktuellem US-Hip Hop-R&B klingen sollen. Eine wirklich doofe Platte. Frank Krings |