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FEHLFARBEN
26 1/2 V2 / Rough Trade
| Eineinhalb Jahre nach dem verpassten 25-jährigen Bandjubiläum haben sich die Fehlfarben was ausgedacht. Peter Hein räumt den Platz am Mikro und lässt befreundete Musiker, begleitet von den Jubilaren selbst, alte und weniger alte Fehlfarben-Lieder neu interpretieren. Das klingt oft aufregend, geht zuweilen aber auch derbe in die Hose. Campino schreit "Paul Ist Tot" bar jeder echten Emotion, Schauspieler Peter Lohmeyer eiert durch "Magnicifent Obsession" und auch Sven Regener (Element Of Crime) knödelt öde durch "Der Himmel Weint". Gelungen hingegen die Auftritte von Nils Koppruch (Fink), Jochen Distelmeyer (Blumfeld), von Lowtzow (Toctronic), Gudrun Gut (Malaria), Thomas Mahmoud (Von Spar) und Frank Spilker (Die Sterne). Sogar Grönemeyer ist mit seiner Version von "Grauschleier" gar nicht übel. Die größte Überraschung liefert jedoch Helge Schneider, dessen "Einsam" wirklich einsam klingt. Dennoch: Am besten wird die Rolle des Peter Hein immer noch von ihm selbst ausgefüllt, was er mit zwei Versionen alter Hits und einem neuen Stück unterstreicht. Volkard Steinbach
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