GAY DAD
Transmission
B-unique / Efa

Gay Dad ... auch so eine Dot.Com-Band des Britpop: Erst hoch gehypt und aufgeblasen, jetzt, drei Jahre nach ihrem Debut, wieder ganz bescheiden auf nem kleinen Indie-Label. Die große Geste haben sie nicht verlernt, auch wenn der Musik der laffe Beigeschmack einer Party lange nach ihrem Höhepunkt anhaftet. Knackiger Glam-Rock, aufgeregt und ohne Ziel, Balladen, voller Selbstmitleid und ohne Tiefe, das sind so die Sachen hier. Alles klingt irgendwie leer und sinnlos. Nichts für ungut, aber diese Platte hat den Charakter eines aufdringlichen Schwätzers, der einem weismachen will, dass E-Commerce das nächste große Ding ist.
Karl Koch