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GLASSJAW
Worship & Tribute Wea
| Da Glassjaw nunmal aus New York kommen, kämpfen sie seit ihrem Debüt mit dem NY-Hardcore-Klischee. So ganz gelöst haben sie sich davon immer noch nicht, erinnert "Worship & Tribute" mitunter doch an eine krude Mischung aus Biohazard, Stone Temple Pilots und, nunja, Bon Jovi. Dabei schafft die Band das Kunststück, trotzdem nicht so zu klingen, als wollten sie es allen recht machen. Ruhige, entspannte Passagen wechseln sich mit typischem Hardcore-Geschranze ab und lassen den Eindruck innerer Zerrissenheit zu, vor allem, weil Ross Robinson diesmal darauf verzichtet hat, jeden einzelnen Song glattzuproduzieren. Der vergleichsweise zarte Gesang von Daryl Palimbo bleibt der einzige Wermutstropfen, wenn er sich in manchmal arg überspannte Höhen schraubt. Dennoch: "Worship & Tribute" rechtfertigt Glassjaws Ruf als "die etwas andere Hardcore-Band". Karina Miron |