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HOWE GELB
Confluence Thrill Jockey / Efa
| Workaholic Howe Gelb hat's schon wieder getan. Gerade erst haben wir "Hisser", die zwar schon 1998 aufgenommen wurde, gelobt, schon liegt mit "Confluence" ein weiteres Album in der Auslage des CD-Dealers - direkt neben der Retrospektive "Giant Sand: Selections Circa 1990-2000", die spätberufenen Giant Sand- und Calexico-Fans empfohlen sei. Zunächst macht Howe auf "Confluence" den Eindruck, er wolle nur mit akustischer Gitarre spröd intonieren, aber dann schauen Joey Burns und John Convertino vorbei, und die elektrischen Töne öffnen Türen zu anderen Bewußtseinswelten. Psychedelic heißt das Zauberwort, das hier mit viel Improvisation, Nuschelgesang und hochtrabenden Gitarren definiert wird. Und dann gibt es da noch ein herrlich altmodisches Klavier, komische Casio-Sounds, Grandaddy mit ihren skurrilen Ideen, die Frauen von Candy Prune mit himmlischen Stimmen ... und obendrein eine herzreißende Version von Elvis' "Can`t Help Falling in Love". Volkard Steinbach |