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JAMIROQUAI
Synkronized Epic / Sony Music
| Ein neues Jamiroquai-Album ist immer auch ein alter Bekannter. Seit Kopf und Sänger Jay Kay mitsamt Mannen 1993 die Mischung aus groovigen Bläsern, trockenen Baßlinien und nörgeligem Stimmeneinsatz etablierten, hat sich am Rezept der Band wenig geändert. Beim vierten Album fällt zunächst positiv auf, daß man sich nun gern kürzer faßt, als die arg strapazierten sechs Minuten der Vorgängerplatten. Außerdem prahlen Jamiroquai diesmal mit keinem Didgeridoo-Instrumental, sondern einem satten Elektro-Hypnose-Stück, auf dem das Instrument hübsch eingewoben wurde. Die Reduzierung auf das Wesentliche hat einen Verzicht auf Stilvielfalt zur Folge, der das Album sehr rund erscheinen läßt. "Synkronized" bietet so mehr Funk-Kontinuität der späten 70er und frühen 80er als jede andere Platte der Briten. Ein sehr hit-lastiger, aber kaum überraschender Wurf, den jede Nachtbar bald im Besitz haben und totdudeln wird. Ulf Lippitz |