THE JEEVAS
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Setanta / Efa

In den 90ern mischte eine Band namens Kula Shaker mit indisch inspiriertem und psychedelisch eingefärbten Sound die Britpop-Welt kräftig auf. Drei Jahre nach deren Split meldet sich nun Fronter Chrispian Mills mit neuem Stil und neuer Band zurück. Nur knapp drei Wochen haben die Aufnahmen gedauert: das Ergebnis ist ein simples, frisches Rockalbum, das vor Hammondorgel-Soli und schmeichelnden Gitarrenriffs nur so strotzt. Abgesehen mal vom Namen, der übrigens soviel wie Lebenskraft oder auch Seele bedeutet, erinnert hier alles an den Sound der 70er von Glam-Pop bis Garage-Punk, und nichts an Indien. Songs wie "Once Upon A Time In America" tönen derart unschuldig, unverbraucht und freundlich, dass man meinen möchte, man höre die Small Faces. Auch nicht schlecht: das Undertones-Cover "You Got My Number" oder der David Bowie/Mick Ronson-Klon "Virginia". Die Jeevas haben zwar den Rock nicht gerade neu erfunden, ein gutes Sommeralbum ist "1 2 3 4" aber allemal.
Katharina Werning