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JIMMY EAT WORLD
Futures Interscope / Universal
| Jimmy Eat World sind sich treu geblieben. Man kann es natürlich auch anders sehen und nölen, dass die Band aus Mesa, Arizona schon wieder das gleiche Rezept einreicht wie schon auf ihrem Millionenseller "Bleed American" und dem Vorgänger "Clarity" - also jene perfekte Melange aus Härte und Gefühl, aus machtvollen Gitarrenstürmen, hymnischem Noise-Pop und zuckersüßen Balladen. Gleichwohl: ganz ohne Veränderung kommt auch "Futures" nicht aus. Jim Adkins und Co. haben diesmal mehr Breaks und Schwenks eingebaut, der Band-Sound kommt insgesamt wuchtiger, was wohl auch am Produzenten Gil Norton (Pixies, Foo Fighters) liegt. Zum Schluss des Albums werden die Songs sogar richtig komplex, fast psychedelisch und erinnern mit ihrem dahindriftenden Feedback-Noise an beste britische Shoegazer-Traditionen. Und George Bush wird auch heftig gedisst. Kann man ja irgendwie verstehen ... Volkard Steinbach
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