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MACEO PARKER
Dial: Maceo Esc Records / Efa
| Auch auf seinem neuen Album vertraut Saxophonist Maceo Parker seinem bewährten Rezept, das sich aus einigen Soul-Balladen, viel Funk und einer Coverversion (diesmal "Work To Do" von den Isley Brothers) zusammensetzt. Als Gastmusiker hat er diesmal James Taylor (nicht den Organisten!) und Tafkap (aka Prince) gewinnen können, wobei letzterer auch zwei Stücke produziert hat. Alle Nummern klingen perfekt und sauber, schräge Töne wertden konsequent vermieden werden. Das ist soweit ganz nett, wirkt mittlerweile aber auch etwas konservativ und gesetzt (die Zusammenarbeit mit Prince verstärkt da noch diesen Eindruck), so daß sich meine Begeisterung in Grenzen hält. Selbstverständlich sind das alles hochkarätige Musiker, die auch den Groove im Blut haben, wie sonst nur wenige. Auf der anderen Seite wirken die Musiker inzwischen ein wenig zu routiniert, um ihrem Sound auch ein paar ungeschliffene Ecken und Kanten zu lassen. Da seien dann doch eher die Live-Alben von Maceo Parker empfohlen. Mr. Chekov |