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MANOWAR
Warriors Of The World Nuclear Blast
| Uffz! Dass Manowar noch mal ein Album zustandebringen, hat wohl niemand erwartet. Immerhin sind seit "The Triumph Of Steel" genau 10 Jahre vergangen. Der vermehrte Einsatz von orchestralen Streichern und Wagner-Chören auf "Warriors Of The World" ist die schlüssige Weiterentwicklung einer Band, die es es wie keine andere geschafft hat, Posertum zur trashigen Kunstform zu erheben. Man ist zwar etwas ruhiger geworden, aber im Grunde der Linie treu geblieben: Herzrührende Intros von Eric Adams, darauf einsetzender hämmernder Doublebass von Scott Columbus, hinzu die Virtuosität eines Joey Di Maio - man muss die Perfektion einfach anerkennen. Auch die Texte sind nach wie vor beruhigend berechenbar (man verbinde einfach die Stichworte Steel, Fight, Doom und Ride in wechselnder Abfolge, fertig!), auch wenn "Nessun Dormo!" hier aus dem Rahmen fällt. Aber das war ja auch Puccini. Also: Nicht allzu ernst nehmen und rauf aufs Streitross, dann ist "Warriors Of The World" ein Vergnügen der etwas anderen Art. Karina Miron |