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THE MARS VOLTA
Frances The Mute Gsl / Universal
| Böse Menschen könnten sagen, dass The Mars Volta immer den Tod eines Freundes brauchen, um die Inspiration für ihre Musik zu bekommen. War "De-Loused In The Comatorium" dem Andenken ihres Mentors Julio Venega gewidmet, verarbeitet das aktuelle Album den plötzlichen Tod des Bandmitglieds Jeremy Ward. Zumindest dient dieses Ereignis als Ausgangspunkt für eine wahre Odyssee in Musik, eine Reise ins Ich auf der Suche nach Wahrheit, Familie, Freundschaft. Tricky Fusion-Funk, Prog-Rock-Gegniedel mit Orchesterakzenten, geisterhafte Soundtrackflächen, Powerrock-Balladen, die in seltsame Psychedelic-Orgeleien übergehen, The Darkness auf Spanisch, mehrteilige Suiten, alles geht ein in diesen über 70 Minuten langen Trip. Puh! Karl Koch |