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SERGIO MENDES
Timeless Concord / Universal
| Da rennen die Puristen schreiend davon: Der James Last Brasiliens trifft auf die Hip Popper Black Eyed Peas. Letztere entwickeln sich ja ebenso zur Plage, wie das andauernde Easy Listening-Revival, welches die alten Hits des Señor nach oben spülte. Aber wenn man den Dünkel beiseite lässt, ist das Projekt "Hip Hop trifft Bossa Nova und Jazz" gar nicht so übel. Mendes hat seine größten Hits wie "Mas Que Nada" noch mal neu eingespielt und neben den Black Eyed Peas weitere Größen aus Hip Hop, Soul und R&B nach Rio eingeladen, etwa Justin Timberlake, Erykah Badu, Stevie Wonder, Jill Scott, The Roots, Q-Tip oder Pharoahe Monch. Durch die neuen Arrangements bekommen die Gäste ihren jeweils eigenen Platz in den Songs. So haben auch die barjazzigen Nummern Breaks mit neuen Percussions, wo dann losgerappt oder gesungen werden darf. Das ist angenehm zu hören, lediglich die Überpräsenz der Black Eyed Peas mit ihrem doch recht mäßigen MC Will.I.Am nervt ein wenig. Frank Krings |