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MEW
Frengers: Not Quiete Epic / Sony Music
| Britpop aus Dänemark. Nach Saybia auf den Spuren von Travis und Starsailor jetzt also Mew mit ihrer Version von hymnischem Passionspop zwischen Energie und Melancholie. Eine musikalische Revolution ist das wahrlich nicht, auch wenn das Quartett mit frenetischen Gitarrenriffs und jubilierenden Streichern loslegt, als ginge es um die Neuerfindung des Pop. Enthusiasmus kann man den Jungs, die inzwischen in London residieren, jedenfalls nicht absprechen. Ebensowenig ein glückliches Händchen für fragile Balladen und hypnotisierende Sound-Landschaften á la Slowdive und My Bloody Valentine. Einzig Jonas Bjerres Hochtönerstimme ist gewöhnungsbedürftig. Aber da er sich für schwierige Parts mit der erst 14 Jahre alten Becky Jarrett aus Georgia, USA und der wunderbaren schwedischen Chanteuse Stina Nordenstam stimmliche Unterstützung ins Studio geladen hat, hält sich die Verstimmung über sein Gejaule in Grenzen. Volkard Steinbach |